28.09.2010
Ganz vorn beim E-Government
Platz Eins für Berlin: Das von T-Systems mitentwickelte Portal gewinnt beim 10. E-Government-Wettbewerb von BearingPoint und Cisco.
Mit ihrer E-Government-Plattform setzen die Berliner Senatsverwaltungen für Wirtschaft, Technologie und Frauen sowie für Inneres und Sport die EU-Dienstleistungsrichtlinie (EU-DLR) um. Die Bürger profitieren davon, viele Verwaltungsverfahren künftig online abwickeln zu können – so sparen sie viel Zeit, Kosten und Aufwand. Seit Anfang 2010 können insbesondere Dienstleister und Existenzgründer aus EU-Ländern bereits ihr Gewerbe via Internet bei einer einzigen Anlaufstelle in der Senatswirtschaftsverwaltung, dem „Einheitlichen Ansprechpartner“ beantragen. Künftig wird die Stadt weitere E-Government-Angebote auf einen einheitlichen elektronischen Zugangskanal bündeln: die elektronische Baugenehmigung, das Anliegen- und Beschwerdemanagement von Ordnungsämtern sowie Online-Bürgerdienste. Der Berliner Ansatz, heißt es in der Begründung der Jury, zeichne sich besonders durch eine innovative IT-Architektur aus. Durch die ganzheitliche elektronische Umsetzung würden Prozesse für Bürger und Ämter transparent und effizient abgewickelt, Behördenbesuche und Post-Transportwege minimiert.
Zukunftsfähige Plattform
Wesentliches Element der Lösung ist der Interface Manager, den T-Systems ursprünglich für den Informationsaustausch zwischen verschiedenen nationalen und internationalen Verwaltungen und Organisationen entwickelt hat. Auf dieser Basis ist eine strategische E-Government-Plattform entstanden, die ausbaufähig, flexibel und erweiterbar ist. Sie bietet einen – auch mit Blick auf den neuen Personalausweis – sicheren elektronischen Zugang, berücksichtigt Geschäftsprozesse und Lebenslagen der Verwaltungskunden und dient als Kollaborationsplattform für die behördenübergreifende Verfahrensabwicklung und Steuerung.